Am Freitag, dem 26. Mai, fand im Rahmen des Evangelischen Kirchentags in der Pfingstkirche in Berlin-Friedrichshain der Ökumenische Frauengottesdienst statt, zu dem der Christinnenrat eingeladen hatte. Der HELIAND war daran durch Gundula Hellmann beteiligt und berichtet:

„Maria aber stand auf“ – so heißt es zu Beginn des Lukasevangeliums und so hieß denn auch das Thema des Gottesdienstes „Maria steht auf“. Er stellte Lukas 1,39-56 in den Mittelpunkt und knüpfte zugleich interaktiv an das Online-Projekt „Reformation ist überall – FrauenPerspektiven“ des Christinnenrates an.

Der Gottesdienst wurde vorbereitet vom Christinnenrat, einem Zusammenschluss von ökumenisch arbeitenden Frauenorganisationen, Netzwerken und Gremien in ganz Deutschland. Konkret waren wir eine Gruppe von 11 Frauen aus den verschiedenen Mitgliedsorganisationen, ich vertrat dabei die AGKath, insbesondere den Heliand (was so auch im Veranstaltungsheft und Liederblatt des Gottesdienstes stand). Wir trafen uns einige Male stets einen Montag lang im Evangelischen Zentrum Männer und Frauen in Hannover unter der Leitung von Frau Ruth Hess und spürten – jede auf dem Boden der eigenen Konfession, Lebenserfahrung und „Marien-Vorbildung“ - folgenden Fragen nach:

Was bedeutet uns diese Maria? Wie sehen wir sie an, wie wurde sie angesehen – von Christinnen und Christen quer durch die Konfessionen; von Elisabeth, zu der sie sich schwanger aufmacht; zuallererst aber von Gott selbst? Wie wird die prophetische Kraft ihres Lobgesangs hier und heute spürbar? Wo können wir für Gerechtigkeit aufstehen – mit Maria?

Für uns als Vorbereitungsgruppe war die persönliche Beschäftigung mit dem Magnifikat und der Person Marias eine intensive Erfahrung, die wir in einem szenischen Gespräch mit den GottesdienstbesucherInnen teilten. Im Gottesdienst konnten wir die Aktion des Christinnenrates „Eine frauengerechte Kirche ist für mich ...“ nochmal aufgreifen, in dem wir entsprechend der Aktion Karten beschrifteten, die später eingesammelt wurden, und damit die Aktion abschließen.

Frau Dr. Marlene Crüsemann und Dr. Anette Jantzen predigen, die Musik machten Astrid Herrmann, ihr Bruder Alex Herrmann und Flois Knolle-Hicks. Die Predigten und auch Fotos vom Gottesdienst sowie die Textkarten können auf der Internetseite des Christinnenrates (www.christinnenrat.de) unter „Aktuelles“ gelesen und betrachtet werden. Insbesondere die sogenannte „Slam-Predigt“ von Frau Annette Jantzen aus Aachen hat mir ausgesprochen gut gefallen und ist lesenswert!

 

Näheres zum Gottesdienst und den Ergebnissen aus dem Austausch während der Feier finden Sie auf der Seite des Christinnenrates.
Gundula Hellmann
Information aus dem Projekt 
Erfreulicherweise sind weitere Spenden für die Arbeit mit Flüchtlingsfrauen, die vom SkF Berlin geleistet wird, eingegangen, so dass wir noch einmal ergänzend helfen können.  Die Vorsitzende des SkF Berlin, Frau Dr. Dagmar Löttgen, hat sich für die Unterstützung des HELIAND bedankt.
Die Beratungsstelle in Berlin-Neukölln setzt die Arbeit mit den Flüchtlingsfrauen fort. Die Beratung ist zeitintensiv, weil fast immer übersetzt werden muss und auch die Regelung von Behördenangelegenheiten oft schwierig ist und von den Flüchtlingsfrauen nicht allein bewältigt werden kann. Die Unterstützung des HELIAND trägt zum besseren Einleben bei uns bei. Danke für die Spenden!
Christel Wasiek 

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