Aus aller Welt

Papst Franziskus hat nach dem Jahr der Barmherzigkeit den „Welttag der Armen“ ausgerufen unter dem Motto „Liebt nicht in Worten, sondern in Taten“. Im Mittelpunkt des Welttages der Armen, der am 19. November 2017 -  dem Fest der Heiligen Elisabeth - das erste Mal begangen wurde, stehen die armen Menschen, die Papst Franziskus vor allem an den Rändern der Gesellschaft sieht. Als Heliand stellen wir unser weltkirchliches Engagement in diesen Zusammenhang, indem wir unsere Mitschwestern im Bund und andere Kontaktpersonen in den Ländern des Südens in Solidarität dabei unterstützen, den Armen aktiv zu helfen.

Im vergangenen Jahr 2017 haben wir als Heliand auf Bundesebene neben der Frauenarbeit in Südafrika (Sr. Angelika Laub) und einem Schulprojekt in der Diözese Torit/Südsudan (Initiative von Waltraud Schieker) vier kleinere Projekte in Lateinamerika gefördert: Ernährungshilfe für alte Frauen und Frauenarbeit (Sr. Werburga Schaffrath OSB, Centro Social Sao José do Monte in Caruarú/Brasilien). bauliche Reparaturarbeiten im Kursraum für Frauenarbeit (Sr. Hildegardis Nassen OSB, Centro Social Mizael Montenegro Filho in Olinda/Brasilien) und Arbeit mit weiblichen Gefangenen zur Erwirtschaftung von Einkommen in Tacna/Perú (Lila Barahona, Diözesan-Caritasverband Tacna).

Insgesamt konnten wir diesen kleineren Vorhaben insgesamt rund € 20.000,00 zur Verfügung stellen. Zusätzlich ist noch verschiedenen Heliand-Schwestern in Afrika geholfen worden.

Unsere Hilfe war möglich, weil Heliand-Schwestern und Freundinnen und Freunde großzügig gespendet haben. Herzlichen Dank an alle! 

Christel Wasiek

Bei einem Besuch in Lima/Peru im November 2017 hat mir die Generalsekretärin des Diözesan-Caritasverbandes Tacna-Moquegua, Patricia Jaramillo, den Sach- und Finanzbericht über die Durchführung des Gartenprojekts mit Frauen im Gefängnis in Tacna übergeben und sich herzlich für die Unterstützung des Heliand bedankt. Leider hat die Zeit nicht gereicht, um nach Tacna, im Süden Perus, zu reisen, so dass ich das Gefängnis nicht besuchen, sondern mich nur in Lima mit Patricia Jaramillo austauschen konnte.

Das Gartenprojekt ist von März bis Ende September 2017 durchgeführt worden.

Ich bin mehrfach gebeten worden, wieder einmal etwas von der von mir gegründeten Stiftung „Seniorenhilfe weltweit“ zu berichten. Da ich gerade im November 2017 mit einem Vorstandsmitglied von Lima aus Dorfgemeinden in der Prälatur Juli besucht habe, komme ich dieser Anfrage gerne nach und mache auch einen Projektvorschlag.

Die Prälatur Juli gehört zur Region Puno, die landschaftlich sehr schön und touristisch mit dem Titicacasee sehr attraktiv ist. Leider ist Puno eine der den ärmsten Gegenden Perus. Unsere Stiftung fördert daher in der Region, in Kooperation mit drei Caritasverbänden, Senioren- und Mehrgenerationenarbeit. 

Der Nordosten Brasiliens leidet seit Jahren an der politisch wirtschaftlichen Krise des Landes, die inzwischen allgegenwärtig ist und sich in den letzten Jahren landesweit verschärft hat. Es fehlt an grundlegenden politischen Reformen Die Bischöfe machen immer wieder darauf aufmerksam, dass es vor allem die Armen sind, die für die Korruption im Land bezahlen. Sie haben den 7. September, der Nationalfeiertag ist, zu einem Tag des Fastens und Betens für das Land aufgerufen.

„Ein Gerücht macht die Runde, und das lautet: Seit Papst Franziskus der katholischen Kirche vorstehe, sei diese in Unruhe geraten. Dabei geht es nicht nur um sein Auftreten, das deutlich erkennbar anders ist als dasjenige seiner Vorgänger und manche zu befremden scheint. Mit dem Erscheinen des postsynodalen Schreibens „Amoris Laetitia“ zu Fragen von Ehe und Familie begann nun auch ein heftiger Streit darüber, ob Franziskus die Lehre verändert und so mit der Tradition gebrochen habe.“ (Magnus Striet in Herder Korrespondenz Februar 2017, S.13)

Offenkundig wurde der innerkirchliche Dissens durch die sogenannten dem Papst übersandten „Dubia“ von 4 Kardinälen, die sich vor allem auf die

Lila Barahona, Generalsekretärin des Diözesan-Caritasverbandes Tacna, hat uns gebeten, der Caritas behilflich zu sein, im örtlichen Frauengefängnis ein Projekt durchzuführen. Die Anfrage ist wegen des Personenkreises etwas ungewöhnlich, aber wegen der Möglichkeit, die weiblichen Gefangenen durch einkommenschaffende Maßnahmen zu resozialisieren oder besser gesagt, einen Beitrag zu ihrer Resozialisation zu leisten, sehr interessant.

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